5 Fitness-Outfits für Damen - Motivation zum Anziehen!

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Veröffentlicht am 09. Juli 2019 von LENA BERTRAND
5 Fitness-Outfits für Damen - Motivation zum Anziehen!

Sport, Schweiß und Shopping - das gehört zusammen. Damit du beim Schwitzen nicht nur eine gute Figur machst, sondern dich auch rundum wohlfühlst, brauchst du das richtige Outfit. Ob zum Laufen, fürs Gym oder beim Outdoor-Crossfit - deine erste Trainingseinheit heißt immer: Auf zur Shopping-Tour! Welche Looks sowohl funktional als auch angesagt sind, und welche Outfit-Fehler du vermeiden solltest, wird hier verraten!

Trends, Technik und Training

Nichts motiviert mehr als ein trendiges neues Outfit! Aber: Bei den meisten Sportarten ist nicht nur Talent gefragt, sondern auch Technik. Das gilt auch für dein Styling! Den neuesten Sportsbra zu kaufen nützt nichts, wenn er nicht richtig sitzt und dich bei der Bewegung einengt. Außerdem ist nicht jeder Style ist für jeden Sport geeignet!. Überlege dir also, ob dein Lieblingstop auch zu deinem Sport passt - Funktionalität sollte an erster Stelle stehen, erst dann das Design. Glücklicherweise gibt es zahlreiche Labels, die perfekten Look mit sportlichen Bedürfnissen vereinen - die Trends für 2019 machen richtig Lust auf Power-Sport!

Trendstyles für 2019

1. Batik

Was 1990 noch mit Mühe in weiße Shirts hineingefärbt wurde, erobert heute die Fitness-Studios. Der Batik-Look findet sich vor allem auf Kombinationen, die du zum Yoga oder beim Krafttraining tragen kannst. Am schönsten sind Outfits, die nicht mehr als 3 Farben zeigen. Das wirkt edel und fokussiert - und Konzentration ist beim Training schließlich unumgänglich! Der Batik-Trend kaschiert vorteilhaft, falls du von deinem Traumbody noch ein paar Sporteinheiten entfernt bist.

2. Stars & Stripes

Die Streifen von adidas kennt inzwischen jeder. Aber der derzeit angesagte Streifen-Look im All-Over-Druck streckt die Silhouette und passt perfekt zu schnellen Laufeinheiten oder Kraft-Intervalltraining. Du solltest Längstreifen für Tights wählen und Sternchen für ein lockeres Shirt, das macht eine prima Figur!

3. Zarte Pastelltöne

Durch die gesamte Mode ziehen sich dieses Jahr sanfte Farben und zartes Pastell. Der Nachteil ist, dass Pastelltöne nichts kaschieren oder verdecken, aber in Kombination mit einer schwarzen Shorts oder Leggings ist es ein perfekter, femininer Look fürs Studio. Wer noch ein wenig Power in das Outfit bringen möchte, wählt Pastellshirts mit Animalprint.

4. Glamour

Discofieber beim Sport? Kein Problem! Glänzende Aussichten versprechen die neuen Tights mit Glitzereffekten. Du solltest sie aber wirklich im Yoga- oder Pilates-Raum lassen, beim Krafttraining wirkt der Glam-Rock-Look etwas übertrieben. Der beste Mix sind Glamour-Hosen mit einem schlichten schwarzen Top, dann kannst du vom Gym direkt auf die Tanzfläche wechseln!

5. Scandi-Style

Passend für jede Sportart und jede Trainingsintensität: maritime Looks in Blautönen. Kombinationen mit weiß oder rot wirken schlicht und elegant, Understatement in allen Situationen. Das Beste: Schweißflecken sind bei dunkelblauen Shirts nahezu unsichtbar!

Passform und Peinlichkeiten

Welchen Sport auch immer du bevorzugst, du möchtest sicher niemandem Einblick gewähren, die so nicht beabsichtigt waren. Abgesehen vom Sportschuh, der immer mit Bedacht und passend zur Sportart ausgewählt werden sollte, gibt es ein paar Styling Tipps für die populärsten Sportarten. Schließlich sollst du höchstens vor Anstrengung beim Training einen roten Kopf bekommen - und nicht, weil dir etwas peinlich ist.

Laufen

Zum Laufen eignen sich Tights, die Länge ist ganz der Temperatur und deinen Vorlieben überlassen. Shorts sind im Sommer eine gute Wahl - gerne, zum Beispiel beim Intervalltraining, mit kniehohen Kompressionsstrümpfen. Achte darauf, dass dein Outfit genug Taschen hat, damit du zumindest deinen Schlüssel und vielleicht etwas Kleingeld mitnehmen kannst. Wenn es besonders heiß ist, läufst du vielleicht am liebsten in einem luftigen, weiten Funktionsshirt. Laufröcke sind weitestgehend aus der Lauflandschaft verschwunden - sie werden dich bei der Beinarbeit auch eher behindern.

Krafttraining

Wenn du nicht gerade in einem reinen Frauenstudio trainierst: Es sollte alles bedeckt sein und auch bedeckt bleiben! In sehr knappen Shorts zu trainieren fühlt sich vielleicht sexy an, ist aber ein Eingriff in das Schamgefühl deiner (männlichen) Trainingspartner. Bauchfreie Tops sind okay, solange sie als Tops zu erkennen und nicht einfach nur ein bunter Sport-BH sind. Unkompliziert und stylisch zugleich sind Radlerhosen oder 3/4-Tights und ein ärmelloses Top.

Yoga

Yoga lebt von fließenden Bewegungen. Hier kannst du wunderbar Sets tragen, die eng anliegen und dekorativ gearbeitet sind - schließlich überprüfst du deine Positionen meistens im Spiegel. Für langsame Yogaklassen sind auch weite Hosen oder Shirts ideal, wer bei Hot Yoga ins Schwitzen kommt, sollte auf spezielle Funktionshosen zurückgreifen, die guten Halt vermitteln. Flauschige Socken und ein weiches weites Langarmshirt runden deinen Look in den Entspannungsphasen ab.

Funktional Training

Hier trainierst du mit deinem eigenen Körpergewicht und mit wenigen Hilfsmitteln - im Kursraum deines Gym oder draußen. Für einige Übungen braucht es Hilfestellung, für andere musst du dich verrenken: achte bei deinem Styling darauf, dass dein Trainingspartner ausreichend Stoff zum Anfassen hat, lass dein bauchfreies Top also besser im Schrank. Lockere, weite Shirts sind aber ebenfalls ungünstig, da dir bei den Liegestützen jeder bis zum Bauchnabel sehen kann.

Kampfsport

Kickboxen, Krav Maga oder Judo: bei manchen Kampfsportarten ist das Outfit traditionell vorgegeben. Wenn du selbst die Wahl hast, dann prüfe, ob du dich wirklich gut darin bewegen kannst! Ob du eine weite Shorts oder Trainingshose mit einem Cropped Top kombinierst oder eine Kombi aus Leggings mit engem Shirt trägst: Du brauchst Bewegungsfreiheit und Kleidung, die jede Geschwindigkeit mitmacht.

Drunter und Drüber

Welches Outfit du dir auch immer zusammenstellst, der richtige Style fängt bei der Unterwäsche an. Dein Sport-BH muss dir genügend Halt geben, darf dich aber auch nicht einengen, denn gerade bei Anstrengung ist es wichtig, frei zu atmen. Tue dir selbst einen Gefallen und verzichte auf wattierte Modelle - du möchtest schließlich Sport machen und keinen Oberweiten-Contest gewinnen. Außerdem sind alle Übungen, bei denen du auf dem Bauch liegst, mit vorgeformten Push-Up-Cups sehr unbequem.

Enge, helle Tights? Wenn der Pastelllook dein Favorit ist, wirst du vielleicht helle Leggings tragen. Prüfe im Spiegel sorgfältig, ob sich die Schamlippen auch nicht als Cameltoes abzeichnen, das ist sehr beschämend und irritierend für alle Beteiligten. Am besten trägst du unter deinen Sporthosen Pantys oder spezielle Funktionsunterwäsche, bei letzterer wird der Schweiß besser absorbiert und zeichnet sich weniger auf deiner Kleidung ab.

Körperkult und Sport

Sport ist häufig mit Körperkult verbunden. Du trainierst, damit du gesund bleibst, weil es dir Spaß macht, weil du ein bestimmtes Ziel erreichen willst. Und sicher auch, weil du deinen Körper in Form halten möchtest. Einen schönen Körper zeigt man gern, und in den Studios wird manchmal der Gang zum Rudergerät mit dem Laufsteg verwechselt. Sportkleidung sollte in erster Linie immer funktional sein und zur Sportart passen - wer gerne viel Haut zeigt, kann das nach dem Training in der Sauna tun.

Dein optimales Outfit für ein stylishes Training sollte sexy und trendbewusst sein, ohne dass du ständig gucken musst, ob alles noch an Ort und Stelle sitzt. Am schönsten ist der Sport nämlich, wenn du dir um dein Outfit keine Gedanken machen musst, weil du es im Vorfeld klug ausgewählt hast!

Lena Bertrand LENA BERTRAND
Lena schreibt gerne Mode-Ratgeber, aber teilt auch gerne die neuesten Tipps und Trends rund um angesagte Outfits mit. Ihr Wissen über Mode und Outfits hat Sie sich durch das aktive Verfolgen von Fashion-Blogs und Mode-Foren angeeignet. In Ihrer Freizeit geht Sie gerne ins Fitnessstudio oder in der Natur Wandern. Sie liebt außerdem die entspannte Tasse Kaffee am Sonntagmorgen.
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