Welche Jacke passt zu welchem Typ Mann?

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Veröffentlicht am 22. Februar 2019 von JULIAN THIELMANN
Welche Jacke passt zu welchem Typ Mann?

In unseren Breitengraden sind Jacke und Mantel unerlässlich. Wahrscheinlich hängt auch bei dir mindestens eine Jacke oder ein Mantel im Schrank. Doch ist es wirklich ein Teil, dass zu deinem Typ passt, oder siehst du Optimierungsbedarf? Hier erfährst du, welche Jacken und Mäntel perfekt zu welchem Korper-Typ passen, denn nicht alle Jacken harmonieren mit jeder Körperform.

Die richtige Jacke zur richtigen Körperform

Passend für Schmale Schultern

Wer eher schmale Schultern hat, sollte beim Kauf von Jacken und Mänteln einen leicht taillierten Schnitt probieren. Weil die schmalste Stelle des Körpers, die Taille, betont wird, wirken die Schultern automatisch breiter. Zudem gibt es Jacken, Mäntel und Sakkos mit breiteren Schultern (Schnittführung und Schulterpolster).

Passende Jacken für Breiten Schultern

Starke Schultern wirken athletisch und sind kein Grund, um sich zu verstecken. Männer mit breiten Schultern können praktisch jede Art Jacke, Mantel oder Sakko tragen. Das einzige Problem: der Einkauf! Kleidung von der Stange ist meist nicht auf breite Schultern ausgelegt. Damit die Oberbekleidung perfekt passt, etwa für den Berufsalltag, lohnt sich der Gang zum Schneider. Einfach Jacke, Mantel oder Sakko einige Größen größer kaufen, damit sie im Schulterbereich perfekt sitzen und dann die Taille einnehmen und die Ärmel kürzen lassen. Die Investition lohnt.

Bauch mit Jacke kaschieren?

Um den Bauch zu kaschieren, sind bei Mänteln, Jacken und Sakkos Modelle mit einem lang gezogenen Revers geeignet. Dadurch wird der Oberkörper gestreckt und der Bauch wirkt weniger auffällig. Zudem lieber zu einem Mantel oder Sakko mit weniger Knöpfen greifen (Beispiel: Dreiknopfsakko anstatt Zweiknopfsakko). Das sorgt für mehr Bewegungsfreiheit und weniger Stellen, an denen es spannen kann. Wer kann, sollte die Jacke zudem lieber offen tragen.

Vorgestellt: Grundlegende Jacken und für wen sie passend sind

Der Dufflecoat

Die betont viereckige Schulterpartie, die geschmückten Knopfschlaufen und die Kapuze sind typisch für den Dufflecoat. Gefertigt wird der Mantel typischerweise aus einem kräftigen Wollstoff. Die Länge ist kürzer bis mittellang. Diese Art Mantel hält garantiert warm und wirkt sportiv. Geeignet ist der Dufflecoat für schlankere Männer mit viel Persönlichkeit. Früher wurde der Duffle von Fischern und Soldaten getragen. Der Name stammt von der belgischen Region in der Provinz Antwerpen.

Die Lederjacke

Die Lederjacke steht Synonym für Jugend und Rebellion. Wer seine Coolness besonders betonen möchte, greift deshalb zur lässigen Lederjacke. Sie lässt sich mit sehr vielen Outfits kombinieren und passt sogar über einen Anzug. Die Lederjacke ist eine Investition und passt sich mit der Zeit immer besser den einen Körperformen an.

Heute muss es kein echtes Leder mehr sein. Kunstleder sieht inzwischen echtem Leder zum Verwechseln ähnlich und liegt preislich nicht ganz so hoch.

Die Daunenjacke

Was wäre der Winter ohne eine warme Daunenjacke? Sie ist besonders warm, leicht und lässt sich kompakt verstauen. Erfunden wurde die Daunenjacke für Bergsteiger. Damals wurde eine Nylonjacke einfach mit Daunen gefüllt. In den achtziger Jahren fand die Daunenjacke endgültig ihren Weg in die urbane Mode, als Hip-Hopper sie zu ihrem Markenzeichen erklärten. Heute ist die Daunenjacke ein modischer Dauerbrenner. Jedes Jahr wird sie von Brands und Designern wieder neu interpretiert. Es gibt sie in bunten Farben und in schlichtem Schwarz. Wem eine Daunenjacke nicht schick genug ist, kann sie für mehr Wärme als ersten Layer unter einem edlen Wollmantel tragen.

Der Trenchcoat

Der Trenchcoat ist ein modischer Klassiker. Sein Schnitt schmeichelt jeder Figur und der breite Kragen hält hochgeklappt bei Wind und Wetter warm. Typisch für den Trenchcoat ist die Farbe Beige, doch inzwischen gibt es auch grüne, blaue, graue oder schwarze Modelle. Wer den Trenchcoat über dem Anzug tragen möchte, sollte eine mittellange Variante wählen. Besonders gut funktioniert der Trenchcoat zu einem modernen Slim Fit oder Extra Slim Fit Anzug mit schmalem Hosenbein.

Die Regenjacke oder der Regenmantel

Eine Regenjacke oder ein Regenmantel sollte bei keinem Mann im Kleiderschrank fehlen. Denn sie eignen sich hervorragend, um Anzug und Alltagskleidung bei widrigen Bedingungen vor unschönen Wasserflecken zu schützen. Am wasserdichten Stoff der Regenjacke oder des Regenmantels perlt wirklich jeder Tropfen ab.

Bei der Wahl der richtigen Regenjacke oder des passenden Regenmantels sollte darauf geachtet werden, dass das Modell farblich nicht zu grell und sportlich wirkt.

Besonders stilvoll wirkt ein Businessmodell mit smarter Passform und verdeckter Knopfleiste. Extra Wärme spendet ein Innenfutter aus Flanell.

Der Parka

Der Parka wirkt lässig und jugendlich. Ähnlich wie beim Dufflecoat handelt es sich auch hier um ein Kleidungsstück, das vom Militär in den zivilen Bereich übergeschwappt ist. In den sechziger Jahren entdeckten die englischen Mods den Parka für sich. Wer auch im Herbst und Winter einen sportlichen, legeren Stil an den Tag legen möchte, liegt mit dem Parka nicht verkehrt. Eine modernere Variante wäre eine längere Sportjacke aus High-Tech-Material.

Das Jackett oder Sakko

Das Jackett ist ein Allrounder. Es passt zum Businessoutfit, lässigen Casual Look und zur schicken Abendgarderobe. Ein gutes Jackett oder Sakko lässt sich mit fast allen Kleidungsstücken kombinieren. Daher sollte jeder Mann mindestens ein gutsitzendes Sakko im Kleiderschrank haben. Dann kann es mit der Anzughose, einer Jeans oder sogar Wollhose kombiniert werden. Klassische Farben wie Schwarz, Grau und Blau sind immer im Trend. Wer es individueller mag, kann zu mehr Farbe greifen. Alternativ eignet sich auch Tweed. Der traditionsreiche Stoff aus England steht für Qualität und wirkt elegant.

Für die Suche nach der passenden Sakkolänge gibt es eine gute Regel: Körpergröße in Zentimetern minus 100 = ideale Sakkolänge

Einkaufs-Tipp

Wer regelmäßig Anzug trägt, sollte das beim Jacken- oder Mantelkauf berücksichtigen. Dann gilt es einen nicht zu körpernahen Schnitt zu wählen, der genug Bewegungsfreiheit für das Sakko lässt und nicht spannt.

Fazit

Nicht jedes Modell passt zu jedem Mann. Doch hat man erst einmal das Modell für die eigene Körperform oder den eigenen Stil gefunden, kann man nicht mehr viel falsch machen.

Julian Thielmann JULIAN THIELMANN
Julian ist Experte für Herrenmode und Sportartikel, er treibt in seiner Freizeit gerne Sport und geht in die Berge oder in die Kletterhalle. Nebenbei ist er begeisterter Hobbykoch und kreiert seine eigenen Fitness-Rezepte. Mit Julian haben wir einen selbstständigen Fitness-Trainer in unserem Redaktionsteam, der unseren Ratgebern einen sportlichen Charakter verleiht.
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